STOTTERN = Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V.

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Umfrage zum Thema „Stottern und Beruf“

Köln, April 2013

Von Oktober bis Dezember 2012 führte die Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V. eine Onlineumfrage zum Thema „Stottern und Beruf“ durch. Die nun vorliegenden Erkenntnisse aus der Umfrage bieten nicht nur einen guten Überblick über die aktuelle Situation stotternder Menschen im Berufsleben, sondern liefern auch wichtige Impulse für die weitere Entwicklung unseres „Stottern und Beruf“-Projektes.

Insgesamt nahmen 307 Personen teil. Dabei fällt auf, dass die Umfrage einen hohen Anteil an Personen (44 %) erreicht hat, die bisher nicht in einer Selbsthilfegruppe aktiv waren. Interessant ist auch, dass die meisten in sogenannten Sprechberufen arbeiten – für vier von fünf Befragten ist Sprechen und der Kontakt mit Menschen (sehr) wichtig für die Tätigkeit (siehe Abbildung).

Bedeutung von Sprechen für die Tätigkeit
Abbildung: Bedeutung von Sprechen für die Tätigkeit

Ergebnisse, die Mut machen…

  • Hohe Zufriedenheit mit aktueller Beschäftigungssituation: Über 80 % sind sehr zufrieden bzw. zufrieden.
  • Gute Erfahrungen mit Kollegen und Kunden: Bei 45 % haben diese positiv auf das Stottern reagiert.
  • Bei vielen keine Einschränkungen durch Stottern: 60 % gaben an, bei der Arbeit keine Aufgaben zu vermeiden.
  • Stottern mit positiven Auswirkungen auf die Berufstätigkeit: 53 % denken, dass ihr Sprechen dadurch flüssiger geworden ist.

… aber auch verdeutlichen, dass Unterstützungsbedarf besteht

  • Wunsch nach mehr Unterstützung bei Bewerbungen: Jeweils rund 40 % hätten gerne gewusst, wie sie mit ihrem Stottern bei Bewerbungen umgehen sollen bzw. hätten sich Angebote wie Bewerbungstrainings für Stotternde gewünscht.
  • Beeinträchtigungen im Berufsalltag aufgrund des Stotterns: Das Halten von Vorträgen und Telefonieren bereiten am ehesten Probleme und werden auch am meisten vermieden.
  • Entwicklungspotential in puncto beruflicher Entwicklung: 25 % haben sich keine berufliche Entwicklung zugetraut, 17 % vermuten, dass sie aufgrund des Stotterns bisher nicht befördert bzw. ihnen bestimmte Aufgaben vorenthalten wurden.
Detaillierte Auswertung im Mitgliederbereich
Die detaillierten Umfrageergebnisse stehen ab sofort im Mitgliederbereich online zur Verfügung. Gerne senden wir Ihnen die Umfrageergebnisse auch auf Anfrage hin zu. Wenden Sie sich bitte an Martina El Meskioui (Telefon: 0221-1391106, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). Die ausführliche Auswertung beinhaltet nicht nur weitere Grafiken, sondern auch etliche, anonymisierte Zitate und Empfehlungen der Befragten.
 

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