Teil der gesundheitlichen Versorgung
Die Stotterer-Selbsthilfe und ihre Gruppen sind Teil der gesundheitlichen Selbsthilfe. „Gesundheitlich“ beschreibt dabei die persönliche Betroffenheit im Sinne einer chronischen Erkrankung, körperlichen oder geistigen Behinderung oder Beeinträchtigung. Zweck und Ziel der Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe e.V. ist es, dem Entstehen von Stottern entgegenzuwirken und die Lebenssituation stotternder Menschen zu verbessern.
Initiative ergreifen – allein und in der Gruppe
Individuelle Selbsthilfe beginnt bereits bei dem Bedürfnis, Verantwortung für die Sprechbehinderung zu übernehmen und sich zum „Experten in eigener Sache“ zu machen: Sachliche Informationen und der Erfahrungsaustausch mit anderen helfen dabei. In den Stotterer-Selbsthilfegruppen erlernen Betroffene gemeinsam Wege zur Bewältigung der Sprechunflüssigkeit. Die regelmäßigen Treffen schützen den Einzelnen vor der Isolation – und die Gruppe ermutigt ihn, einen (selbst-)bewussten Umgang mit dem Stottern zu erreichen.
Unter einem Dach
Selbsthilfegruppen wirken auf lokaler Ebene, konzentriert auf die Verbesserung der persönlichen Lebensqualität ihrer Mitglieder. Die Bundesvereinigung der Stotterer-Selbsthilfe unterstützt die Arbeit der Gruppen, fördert Neugründungen und den Erfahrungsaustausch untereinander. Als „Dach“ der Stotterer-Selbsthilfe übernimmt die Bundesvereinigung außerdem Verantwortung für die Aufklärung der Öffentlichkeit, für die Zusammenarbeit mit Fachverbänden, die Förderung von Wissenschaft und Forschung und – nicht zuletzt – für die politische Interessenvertretung stotternder Menschen in Deutschland.



Selbsthilfe

